In Kooperation mit wonderwed.de, dem digitalen Zuhause für moderne Brautpaare, geht es heute auf unserem Blog mit No. 2, der zweiten Ausgabe unserer 14-teiligen Serie rund um das Thema Hochzeitsmode weiter. Wöchentlich versorgen wir euch mit neuen Tipps und Insights, damit ihr voll und ganz für euren Brautkleidkauf gewappnet seid. Auf wonderwed.de werden außerdem alle fündig, die noch auf der Suche nach wunderschönen Inspirationen, Hochzeitplanungshilfen und den besten Hochzeitsanbietern sind.

Nachdem sich letzte Woche bei den Wonderwed-Mädels alles um das Thema Stoffe gedreht hat, führen wir euch heute in das 1x1 der Schnittformen ein.  Die Wahl der richtigen Schnittform ist für jede Braut entscheidend, denn mit der perfekten Brautkleid Silhouette können ganz einfach die eigenen Vorzüge in Szene gesetzt und kleinen Problemzonen kaschiert werden. Empire? Duchesse? Oder klassische A-Linie?  Bei uns erfahrt Ihr welcher Schnitt Eurer Figur am besten schmeichelt:


MEERJUNGFRAU

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Fotocredit: andcompliments

Ein Kleid in der Meerjungfrauen Silhouette ist nichts für Frauen, die mit Ihrer Figur unzufrieden sind. Diese Schnittform schmiegt sich wie eine zweite Haut,  sehr eng an den Körper an. Ganz wie bei einer Meerjungfrauenflosse wird besonders die Taille und die Hüfte in Szene gesetzt. Erst in Wadenhöhe verläuft  das Brautkleid am Rockteil etwas weiter nach außen und schafft dadurch Bein- und Bewegungsfreiheit.

Ideal für wohlgeformte und schlanke Frauen, die ihre Vorzüge präsentieren wollen.

 

DUCHESSE

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Fotocredit: andcompliments

Die Duchesse Schnittform entspricht  dem typisch majestätischen Prinzessinnen-Brautkleid. Charakteristisch ist das eng anliegende Oberteil und der, im Gegensatz dazu, weit ausgestellte Glockenrock ganz á la Prinzessin Sissi. Früher waren bei dieser Schnittform Reifröcke üblich. Zum Glück wurden diese jedoch von ausgestellten, mehrlagigen Tüll Röcken verdrängt, welche nicht nur einen natürlichen Look kreieren, sondern auch moderner und eleganter wirken.

Perfekt für jede Figur geeignet, insbesondere für Frauen die zu einer V-Silhouettte und wenig Kurven neigen. Der Rock hilft dabei die Hüften zu betonen und feminine Rundungen zu schaffen.

 

A-LINIE

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Fotocredit: andcompliments

Der Klassiker unter den Schnittformen ist ein Brautkleid in A-Linie. Die Silhouette wird durch ein sehr schmal geschnittenes Oberteil und einen weit nach Außen fallenden Rock bestimmt. Besonders betont werden bei diesem Schnitt das Dekolleté und der Oberkörper. Der ausgestellte Verlauf des Rockes beginnt meist ab Hüfthöhe, häufig aber auch schon ab Taillenhöhe.

Ideal geeignet um Problemzonen an Bauch, Beinen und Po zu kaschieren. A-Linien Kleider lassen jede Braut optisch zudem etwas schmaler und größer erscheinen.

EMPIRE

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Fotocredit: links andcompliments I Apart-Fashion

Der klassische Empire-Schnitt definiert sich durch eine hohe Taillennaht direkt unter der Brust. Das Oberteil ist kurz, eng anliegend und figurbetont. Unter der Brust fällt das Kleid leicht und locker bis zum Saum hin ab. Der Fokus bei diesem Kleid liegt besonders auf dem Dekolleté.

Ideal für Frauen, die  Polster an Hüften und Bauch kaschieren möchten. Kleine Bräute werden durch den Empire-Schnitt, wie auch bei der A-Linie-Form optisch etwas gestreckt. Auch eine kleinere Oberweite kann durch das eng anliegende Oberteil in Szene gesetzt werden.

TROMPETE

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Fotocredit: links andcompliments I rechts Laure-De-Lis

Ein Brautkleid in Trompeten-Form wird vorrangig durch den sehr eng anliegenden Schnitt charakterisiert. Ähnlich wie bei dem Meerjungfrauen-Stil wird Oberkörper, Taille und Hüfte in Szene gesetzt. Im Unterschied zur Meerjungfrauen Form ist der Rock schon oberhalb der Knie ausgestellt und verläuft ab da weit nach Außen.

Perfekt geeignet für schlanke, aber auch gut proportionierte Frauen, die ihren Oberkörper,ihre Taille und ihre Rundungen betonen möchten.

 

Hier geht es zu Episode 1 von letzter Woche

 

Fotocredit: Das wunderschöne Titelbild ist von der talentierten Fotografin Josephine Farquharson. Mehr davon könnt ihr auf ihrem Blog sehen. We love! 

Autor: JULIA



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Paßformguide

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*diese Maßtabelle ist ein Richtwert, verschiedene Designer haben verschiedene Maßtabellen - leider, wenn man sich nicht sicher ist empfehlen wir 2 Größen zur Auswahl zu bestellen
Passformguide Größenfinder Hochzeitskleider Welcher Kleiderform passt zu meinem Figurtyp

BRAUTKLEID GUIDE - Welche Brautkleid-Silhouette passt zu meinem Figurtyp?

BRAUTKLEID GUIDE - Welche Brautkleid-Silhouette passt zu meinem Figurtyp?

PASSFORM GUIDE - FIGURTYPEN V, H, A, X Silhouette

 

PASSFORM GUIDE

V SHAPE  Möchte man eher breitere Schultern kaschieren, eignen sich V-Ausschnitte besonders: sie führen das Auge zum Dekolleté und betonen die sonst schon schmalen Hüften. Zusätzlich sollte man Schnitte vermeiden, die Akzente auf die Schultern setzen, wie Puffärmel oder Schulterpolster. Kleider, die leicht ausgestellt sind balancieren die Körperproportionen.

H SHAPE  Wenn der Körper eher androgyn und gerade geformt ist, kann man sich mit einfachen Tricks eine Taille „zaubern“: in dem man Schnitte, die diese betonen sollen, vermeidet. Auf Trenchcoats, Wickelkleider, Doppelreihige Blazer und Gürtel also eher verzichten – dafür sind Röcke mit asymmetrischem Saum, Empire-Kleider und Kleider mit höher geschnittener Taille sowie detailreiche Ausschnitte sehr vorteilhaft.

A SHAPE  Auch hier gilt es wieder, die Figur etwas zu „balancieren“: wer eher breitere Hüften hat, kann dies mit Ärmelpartien und Dekolletés ausgleichen, die dem Look einen dramatischen Effekt geben – zum Beispiel Stickereien und Applikationen. Rundhals-Ausschnitte können getragen werden, wenn das Kleid Ärmel hat, die die schmale Oberpartie optisch verbreitern. Applikationen an der Schulter sind ideal für eine A-Figur! Auch Röcke in A-Linie sind optimal, wenn sie leicht über der Taille getragen werden, da sie die Hüften kaschieren, sie müssen aber gut "fallen", also eher Stoffe mit Stretch wie Jersey wählen. 

X SHAPE Kurven, Kurven, Kurven! Diese Figur ist auch als „Sanduhr“ bekannt. Hier gilt: Kurven betonen. Kurz geschnittene, taillierte Jacken und Pencilskirts sowie intensive Texturen und solide Farben sind für die X Shape-Figur wie geschaffen. Kleider, die gerade geschnitten sind, sollte man meiden, da durch die fehlende Betonung der Taille eine sehr große Fläche entsteht, die unvorteilhaft und massiv wirken kann. Das perfekte Beispiel hingegen sind Etuikleider, also Kleider, die tailliert und körpernah geschnitten sind. Gerne auch im Materialmix mit z.B. Spitze im oberen Bereich. Die hoch geschnittene Rockpartie betont die Taille, während das Oberteil aus Spitze für einen eleganten Touch sorgt.

DIE PASSENDE KLEIDER-LÄNGE FÜR IHRE GRÖßE

Knielänge

  • Körpergröße: 1,60 m und kleiner --> Kleiderlänge: ca. 91 cm
  • Körpergröße: 1,61 m - 1,76 m     --> Kleiderlänge: ca. 96 cm
  • Körpergröße: 1,76 m und größer --> Kleiderlänge: ca. 102 cm

    Bodenlang

    • Körpergröße: 1,60 m und kleiner --> Kleiderlänge: ca. 144 cm
    • Körpergröße: 1,61 m - 1,76 m     --> Kleiderlänge: ca. 154 cm
    • Körpergröße: 1,76 m und größer --> Kleiderlänge: ca. 158 cm

      --> Je nach Körperform sollte man auch darauf achten, dass es Frauen mit langem oder kurzen Oberkörper gibt. Dies sind Richtwerte und sollen Ihnen Orientierung bieten. 

      DAS PASSENDE KLEID FÜR IHRE GRÖßE

      SCHRITT 1 . Maß nehmen

      SCHRITT 2 . eigene Maße mit der Maßtabelle der Designer vergleichen